Möbel werden heute aus den unterschiedlichsten Materialien gefertigt. Die klassischen Werkstoffe wie Holz, Kunststoff oder Edelstahl bekommen dabei zunehmend Konkurrenz von Materialien, die in der Vergangenheit im Wohnbereich nicht vorstellbar waren. Mit der Verwendung eines neuen Verbundwerkstoffes aus Carbon und Beton eröffnen sich nun weitere spannende Möglichkeiten im Möbeldesign.

Seit einigen Jahren dominieren am Markt für Inneneinrichtung und Designmöbel die Trends zur Individualisierung und der Verwendung innovativer Materialien. Die Neugründung PAULSBERG aus Dresden setzt nun mit ihrer ersten Produktlinie eine weitere Marke in diesem Segment und bereichert den Premium-Möbelmarkt mit interessanten Ansätzen zu außergewöhnlichen Materialkombinationen. Zentrales Motiv der aktuellen Kollektion ist die Verwendung eines innovativen Verbundmaterials aus Carbon und Beton. Materialrein oder in Kombination mit Elementen aus Leder, Holz und Metall entstehen dünnwandige, frei formbare Möbel mit hohem individuellem Reiz.

Im April 2010 verlieh das International Forum Design einem PAULSBERG Prototypen mit dem Arbeitstitel „Napoleon“ den „material TRENDS award“. Die Markteinführung des Sessels ist für Ende 2010 geplant.

„Unsere Möbel richten sich an Menschen, die bewusst Akzente in Ihrem Wohnraum schaffen möchten.“ so Knut Krowas, Designer bei PAULSBERG und ergänzt: „Die Vorstellung von Wohnraum endet dabei für uns nicht an den sprichwörtlichen vier Wänden, sondern schließt auch Terrasse oder Garten mit ein.“ Damit spielt Krowas auf die besondere Eignung bestimmter Modelle für den Außenbereich an. Kennzeichnend für alle Entwürfe ist das bewusst reduzierte, charakteristische Design – Resultat aus dem Ausloten der spezifischen Möglichkeiten der verwendeten Materialien und deren gekonnter Kombination. Jedes Möbel begleitet die junge Firma von der ersten Idee, über die gesamte Entwicklungsphase, bis zur Fertigstellung im eigenen Haus. Dies garantiert die hohe Qualität in Entwurf und Ausführung. Die Reaktionen auf Formensprache und Material sind überaus positiv, beschreibt Vertriebsleiter Lars Schmieder die Resonanz potentieller Kunden und Geschäftspartner. Die dünnwandigen Möbel üben auf den Betrachter einen besonderen Reiz aus und laden zum Berühren und Erleben ein. „Vorbestellungen sind bereits eingegangen, der offizielle Markteintritt ist für das vierte Quartal 2010 geplant“, so Schmieder.

Für Unternehmen und Institutionen wie Museen, Hotels oder Flughäfen plant PAULSBERG für 2011 eine eigene Produktlinie, mit der Räume extravagant und individuell aufgewertet werden können.

1 KOMMENTAR

  1. Ich habe einige Paulsberg Möbel bereits live gesehen. Sie sind wirklich sehr aufwendig gefertigt und vom Design-Anspruch wirklich stark! Ich sehe die Chancen vor allem bei größeren Projekten wie in Restaurants oder in Hotels. Nicht nur bezüglich des Verkaufs, sondern auch aufgrund der Werbewirksamkeit für Privatpersonen.

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