Die Teilnehmer des ersten Trendtages Immobilien in Stuttgart waren sich einig: Das „alte“ Credo „Wir bewegen uns vom Konzern zum Netzwerk“ ist aktueller denn je. Die Marktforschung in eigener Sache verdeutlichte, dass ein verbandsunabhängiges, frisches Netzwerk von allen Marktteilnehmern gesucht wird. Frisches Denken, neue Blickwinkel und vor allem neue umsetzungsorientierte Ansätze standen ganz hoch auf der Wunschliste der Hausverwaltungen. Von 54 Teilnehmern des ersten Trendtages Immobilien haben über 63 Prozent den Fragebogen ausgefüllt (Sponsoren und Vortragende durften an der Umfrage natürlich nicht teilnehmen).

Anklang fanden mit großem Abstand die Themen Social Media und Facebook im Speziellen. Die Antworten verdeutlichen, dass ein großer Informationsbedarf in den Reihen der Hausverwalter existiert. Die Unsicherheit hinsichtlich neuer Medien unterstützt einen Umdenkprozess und erzeugt eine Aufbruchstimmung: Längst „treffen“ sich Wohnungseigentümer und Verwaltungsbeiräte in virtuellen Welten, während der Verwalter außen vor bleibt. Auch das große Interesse am Thema „Prozessoptimierung“ unterstreicht den Umbruch der Branche: Vom (kleinen) Familienunternehmen zur Management geführten Unternehmung und hierzu gehört es, wie in den großen Konzernen, Mitarbeiter durch Workshops stärken. Die Sala Terrena Umfrage zeigt, dass neben den Bereichen Social Media und quantitativen Techniken auch Weiterbildung in Sachen Kundenführung, psychologische Trainings oder Werbung gesucht wird.

Der Wunsch nach mehr Transparenz des Marktes lässt sich aus vielen Antworten herauslesen bzw. wird explizit gefordert. Im Zeitalter sozialer Netze haben die Anbieter wie Wärmedienstleister, Energiekonzerne oder Versicherer die Pflicht, mehr zu informieren und vor allem enger mit den Partnern zusammenzuarbeiten. Es wird deutlich, dass es für Dienstleistungsanbieter zunehmend wichtiger wird, nicht nur einen Grundnutzen zu bieten, vielmehr wird der klassische Vershofensche Zusatznutzen immer wichtiger. Die Hausverwaltung geht davon aus, dass eine Versicherung klassischen Pakete anbietet und Schaden reguliert, erwartet aber dass sie proaktiv mit dem Partner verhindert, dass sie überhaupt entstehen. So ist es nicht verwunderlich, dass die zusätzlichen Serviceleistungen der Sparkassenversicherung in der Umfrage hoch im Kurs standen und auch die Offenheit und das partnerschaftliche Miteinander von Montana kam gut an. Erfreulich für Veranstalter und Sponsoren: 100 Prozent aller Teilnehmer würden wieder einer Einladung folgen.

 

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