Bier trinken war seine Leidenschaft – wegwerfen konnte er die Bierdosen allerdings nicht. So kam dem Houstoner John Milkovisch die Idee, die Dosen sinnvoll zu verarbeiten. Eigentlich nur als Zeitvertreib, ohne große Vorplanung. Seine Umgestaltung des Hofes und Hauses begann 1968, als er circa 50.000 leere Dosen in unterschiedlichsten Varianten verarbeitete: mal nur den Boden, mal nur den Schnappverschluss, mal nur das Etikett oder nur die Seitenteile. So entstanden Vorhänge, Zäune und Skulpturen wie Windmühlen oder Windspiele. Als sein Haus mit Dosen fast vollständig bedeckt war, widmete er sich dem Vorgarten des Hauses. Da er aus gesundheitlichen Gründen den Rasen nicht mehr mähen konnte, wurde alles Grün einbetoniert und mit tausenden von bunt leuchtenden Glasscherben, Messing- und Metallteilen verziert. In den Rotholzaun wurden Löcher gebohrt und Glasmurmeln dekorativ eingelegt. 18 Jahre arbeitete Milkovisch an seinem Recyclingprojekt, bis er 1988 im Alter von 75 Jahren verstarb. Seine Frau Mary empfing noch bis zu ihrem Tod 2002 erstaunte und neugierige Besucher. Um dieses einzigartige Heimatkunstdenkmal zu erhalten, erwarb das Orange Ausstellungszentrum für Visionäre Kunst “Orange Center for Visionary Art” 2001 das Bierdosenhaus – eine Homage an John Milkovischs einzigartige Phantasie.

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Quelle: www.beercanhouse.org

 

 

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