Normalerweise stellen wir im Immobilienmagazin nur Traumhotels vor. Gerne auch mal Hotels von Stadtteil-Regisseuren , aber ansonsten immer nur Hotels, die erfolgreich am Start sind.

Die Idee heute ist es nicht etwa, erfolglose Hotels zu präsentieren, sondern anhand eines Fundstückes aus dem Internet Schwierigkeiten im Bereich Hotel zu diskutieren.

Jeder kennt den Ort Stühlingen. Sicherlich nicht so direkt, aber wenn man die magischen drei Buchstaben STO  in den Raum stellt, dann dämmert es bei dem einen oder anderen. Man hat garantiert schon LKWs von STO auf der Autobahn gesehen oder man hat die neue STO Kampagne mit Ulrich Wickert gesehen, die seit dem 2. Juni On Air ist.

Was aber hat STO mit einem Golfhotel zu tun? Gar nichts! Andererseits recht viel, aber dazu später mehr.

Auch die STO SE & Co. KGaA kommt aus Stühlingen, einer Kleinstadt im Schwarzwald (laut Wikipedia hat Stühlingen  gut 5.000 Einwohner, also etwa genauso viel wie die Mitarbeiterzahl bei STO).

Sucht man bei Google in Stühlingen ein Golfhotel, so erhält man nach diversen Werbeanzeigen auf Platz drei den Ergbnistreffer „Bau am Golfhotel geht weiter

Ein Blick in den Beitrag zeigt, dass wohl eine Baustelle einer Hotelanlage „Obere Alp“ eingestellt worden war. Eine Umplanung war offensichtlich notwendig, weil nun auch eine Tiefgarage, Wellness etc. beabsichtigt wurden und man nach weiteren Investoren sucht.

Für alle, die sich fragen, was das mit STO zu tun hat: Immer noch gar nichts, ausser vielleicht, dass es eine Vernetzung mit dem Golfplatz und einem gewissen Herrn Clotten geben könnte, der seines Zeichens Geschäftsführer der Golfressort Obere Alp Verwaltungs GmbH ist, aber das müsste man noch prüfen…

Bei der weiteren Recherche „stolpert“ man dann über einen Traditionsgasthof namens „Obere Alp“ und man erfährt, dass es sich dort ausgetanzt habe. Viele Wangener, so kann man lesen, sehen das mit „gemischten Gefühlen“.

Konkretisiert man an dieser Stelle den Begriff „gemischte Gefühle“ nochmals, so findet man in der Lokalpresse beispielsweise einen Trompeter, der beim Abriss extrem emotional das Lied spielt „Nehmt Abschied Brüder, ungewiss ist alle Wiederkehr“.

Andere, ebenso emotional aufgeladene Suchergebnisse, berichten von einem 70jährigen Mann, der seine große Liebe im Tanztempel kennenlernen durfte, der jetzt einem Golfhotel weichen muss…

Man könnte jetzt noch weiter in der Stühlinger Hotelgeisterbahn fahren und über weitere Ups and Downs aus Stühlingen berichten, die Frage ist jetzt jedoch: Wie kommt Stühlingen nach nunmehr gefühlten zehn Jahren doch noch zu einem Golfhotel? Nächste Frage: Muss es unbedingt ein Golfhotel werden? Nur weil ein Golfplatz in der Nähe ist, muss es ja noch lange kein Golfhotel werden. An dieser Stelle kommt jetzt endlich die Firma STO ins Gespräch: Ein Blick in den Bebauungsplan von Stühlingen zeigt, dass beispielsweise STO ein Gästehaus auf eigenem Grund für das Jahr 2020 geplant hat. Man könnte also an dieser Stelle, rein hypothetisch, über eine neue Fokussierung auf das Thema „Gesundheit“ nachdenken.

Für STO würde dies dann bedeuten, auf „neutralem Boden“ über das Thema betriebliche Gesundheitsförderung nachdenken zu können oder eine dritte Institution startet ein proaktives Handeln auf Krankheitsbilder wie z.B. Atemwegserkrankungen, Einschränkungen Bewegungsapparat (Maler, Gipser, Stuckateur), auch Themen wie Burnout etc. könnten in der Idylle des Schwarzwaldes aufgegriffen werden. Wahlweise auch einfach nur Wellness. Möglichkeiten (siehe Anmutung) gäbe es sicherlich genug…

Was auch immer in Stühlingen passieren wird, wer auch immer als Investor auf den Plan treten wird, er täte auf alle Fälle gut daran, mit STO über das Thema zu reden…

 

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