Um es vorweg zu schicken: Die Überschrift hat nichts mit dialektischer Rabulistik zu tun, es soll lediglich unter sportlichen Aspekten gezeigt werden, wie eine immobile Deduktionskette aufgebaut werden könnte – intellektueller Sport sozusagen.

Nehmen wir uns zunächst einmal den Prototyp einer intellektuellen Frau, die Göttin im Sandkasten . Wie an anderer Stelle gezeigt werden konnte, leidet sie massiv unter Playstation Spielern und die passende Clusterung à la Robinson Krösus ist rar, was zur Conclusion führt: „Ich geh dann mal eben laufen…“.

Der ordinäre Fitnessclub scheidet für die Göttin im Sandkasten natürlich aus und der Gang zu einem Sport Ausrüster wäre viel zu einfach. Die Dame von Welt startet also zunächst mit Sophisticated Shopping, was übersetzt so viel bedeutet wie: Schönheit beginnt von innen, Wellness ist etwas für die Seele und nicht für den Körper, Zauberwort in diesem Zusammenhang: Horizontal Shower. Intelligentes Wasser, so konnte an anderer Stelle gezeigt werden, wird allerdings in Deutschland unter dem Oberbegriff „Hausautomation“ subsumiert, was einer Göttin im Sandkasten jedoch vollkommen widerstreben würde. Hausautomation ist intelligent, jedoch nicht sophisticated genug. Horizontal Shower hingegen hat nichts mehr mit ordinärem Duschen zu tun, Horizontal Shower ist Philosophie, die automatisiert nun mal nicht funktioniert – in diesem Zusammenhang wird für eine Vertiefung auf Horkheimer und Adornos Dialektik der Aufklärung verwiesen, im gleichen Atemzug wird dann auch die Denkrichtung gewechselt (auf einen Bezug vom durchaus witzigen fassbrausen zu Horizontal Shower wird aus Respektgründen vor der intellektuellen Großleistung von Dornbracht verzichtet).

Wenn Sophisticated Shopping, aus welchen Gründen auch immer, nicht funktioniert und solche Duschen (darf man die noch so nennen?) nicht verfügbar sind, folgt dann doch der Gang zum Sport Profi? Bikini statt Horizontal Shower?

Bevor der Gang zum Sporthaus angetreten wird, schweift die Frau von Welt jedoch nochmals ein wenig ab und schwenkt zeitgemäß in Richtung „quantified self“ und damit schließt sich der Kreis zur Hausautomation und so langsam versteht die moderne Frau, warum Google und Apple Millionen in diese Technologien investieren, was aber noch lange nicht das Problem der Frau von Welt löst, womit aber gezeigt werden konnte, dass man mit großer Leichtigkeit eine immobile Deduktionskette für intellektuelle Frauen aufbauen kann. Und Leichtigkeit, das weiß der intelligente Mann, ist das, was JEDE Frau mag…

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