Mit High Heels ist das ja oft so eine Sache. Sie sind wunderschön, aber leider meist auch relativ unbequem. Viele Frauen kennen sicherlich folgendes Phänomen:

Man läuft (mit einem bequemen Paar Boots an den Füßen) durch die Stadt und entdeckt ein wunderschönes Paar High Heels im Schaufenster. Die sind super schick und man kann nicht anders, man muss sie unbedingt haben. Bereits bei der Anprobe im Geschäft ahnt man zwar, dass hier sowohl Bequemlichkeit, als auch sämtliche Basisfunktionen eines Schuhwerks der Schönheit geopfert werden, aber für besondere Anlässe würde man sie bestimmt tragen. Stehen die schönen Schuhe dann im heimischen Schrank, enden sie oftmals als eine Art Wohnaccesoire. Nämlich als schicke Deko auf dem Schuhregal.

Klar, für ein zwei Events werden sie vielleicht mal hervorgeholt, aber dann nach einigen Stunden doch gegen das Ersatzpaar Ballerinas in der Handtasche eingetauscht.

Wäre es nicht traumhaft, wenn es endlich einmal High Heels gäbe, die nicht nur dafür designt wurden gut auszusehen, sondern einen auch echt bequem durch den Alltag tragen?

Dieser Herausforderung hat sich nun die Londoner Designerin Silvia Fado gestellt.

Mit ihrer neuen Schuhkollektion „Kinetic Traces“ entwarf sie High Heels, die von den Bewegungen des Körpers und der Funktion von Hochleistungs-Sportschuhen inspiriert sind.

"Kinetic Traces", Silvia Fado Quelle: Screenshot http://www.silviafado.com
„Kinetic Traces“, Silvia Fado
Quelle: Screenshot http://www.silviafado.com

Hierbei überträgt sie die Eigenschaften eines Sportschuhes auf modische Absatzschuhe. Ihr Hauptaugenmerk legt sie dabei auf Funktionalität und Tragbarkeit. Um dies zu erreichen, ist vor allem die Stoßdämpfung der Schuhe entscheidend. Hierfür arbeitete Silvia mit Architekten, Fotografen und Ingenieuren zusammen und integrierte eher untypische Elemente wie Federn, Gummibälle, Metallringe sowie Pneumatik- und Hydraulik Systeme in ihr Design.

 

 

Das Ergebnis: Bequeme High Heels, die sich der Bewegung beim Laufen und sogar dem eigenen Körpergewicht anpassen. Somit wird der Tragekomfort eines Sportschuhes geboten.

Wir danken Silvia für diese Revolution! Und vielleicht können die Ersatz-Ballerinas bei der nächsten Party so ja mal zuhause bleiben.

 

 

 

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