Für viele Menschen ist das Recycling von kompostierbaren Essensresten eine unerfreuliche Sache. Die wenigsten haben einen Komposthaufen im Garten (und selbst wenn, ist auch diese Alternative nicht immer angenehm) und die kompostierbaren Lebensmittel bis zum Weg zur braunen Tonne in der Küche aufzubewahren, ist meist mit unangenehmen Nebeneffekten wie beispielsweise üblen Gerüchen und lästigem Ungeziefer verbunden. Kompost ist also im Allgemeinen nichts, das man gerne in den eigenen vier Wänden aufbewahrt.

Unter anderem aus diesen Gründen landen circa 97 Prozent der kompostierbaren Lebensmittelabfälle noch immer zusammen mit dem Restmüll auf den Deponien. Dort produzieren sie aufgrund des Sauerstoffmangels, bedingt durch die Überlagerung mit anderen Abfällen, Methangas. Dieses Gas hat eine 21-mal höhere Auswirkung auf den Treibhauseffekt, als das CO2, das unsere Autos ausstoßen.

Zeit diesem negativen Trend entgegenzusteuern. Das dachte sich auch der Designer Kim Enig Risager und entwickelte für dieses Problem eine funktionale und zugleich recht dekorative Lösung.

Die Herausforderung bestand darin, ein Kompostiergerät zu entwerfen, das die Menschen in ihrem Wohnraum akzeptieren und das nicht mit verderblichem, stinkendem Müll assoziiert wird.

Durch sein puristisches Design fügt sich der Urban Composter problemlos in jedes Wohnumfeld ein und kompostiert übrig gebliebene Essensreste, ohne dabei üble Gerüche zu produzieren. Sobald die Lebensmittelabfälle in den Behälter gegeben wurden und der Deckel verschlossen ist, steuert der Apparat das Kohlenstoff-Stickstoff Verhältnis und reduziert somit übel riechende Gase.

(c) red dot award, all rights reserved
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Risagers umweltfreundliches Konzept wurde übrigens 2013 mit einem Red Dot Design Award ausgezeichnet.

 

 

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