WolkenkratzerJedes Unternehmen, gleich welcher Branche, wird sich im nächsten Jahrzehnt in einem stark veränderten Wettbewerbsumfeld wiederfinden.

Laut Presse kommt die digitale Transformation sogar nach und nach in der eher konservativen deutschen Immobilienwirtschaft an. Wieso die Immobilienwirtschaft von unterdurchschnittlicher Innovationskraft geprägt ist, wird klar, wenn man sich damit befasst, welche Faktoren die Innovationskraft begünstigen.

Der Immobilienbereich ist von einem sehr kleinteiligen Markt geprägt. Hinzu kommt, dass der Immobiliensektor stark mit der Finanzbranche (hoher Bedarf an FK) verwoben ist, was bremsend auf die Innovationskraft wirkt. Einer der wichtigsten Faktoren für die eher eingeschlafene Innovationskraft der Immobilienwirtschaft liegt der Intransparenz der Märkte zu Grunde.

Marktteilnehmer, die meinen sich der digitalen Transformation gänzlich entziehen zu können werden sich umschauen, denn der große Vorteil der zunehmenden Digitalisierung liegt in der Schaffung von Transparenz und der damit verbundenen Steigerung von Effizienz und Effektivität in der Bewirtschaftung von Immobilien. Der steigende Renditedruck lässt hier den Marktteilnehmern keinen Spielraum mehr für Ineffizienz.

Klassische Geschäftsfelder der Immobilienwirtschaft werden in Zukunft in Form von Lösungsansätzen für Big Data, fortschrittlichen Dienstleistungen und neuen Designs in der Architektur revolutioniert.

Der gestiegene Renditedruck und verbindliche internationale Standards für Reportings setzen Anleger und Dienstleister rund um die Asset-Klasse Immobilie unter Druck und fordern die Optimierung von Prozessen und Schnittstellen durch Digitalisierung.

Die Digitalisierung legt schließlich den soliden Grundstein eines vorausschauenden Asset Managements und rundet das Paket einer erfolgreichen Immobilienbewirtschaftung ab.

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